2015: Pest oder Cholera

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Spiel-Projekt mit Schülern der Großen Stadtschule Wismar

Ein Projekt im Rahmen von „Schule plus“ mit einer Historikerin Katja Jensch, der Grafikerin Iris vom Stein und dem Wismarer Stadtarchivar Nils Jörn als Projektpartner und Schülern des GSG unter Leitung des Geschichtslehrers Jürgen Michaelsen.

Die Spielentwicklung im Stadtarchiv, Probespiel in der Großen Stadtschule, Live mit Bürgern auf dem Marienturmplatz.

Doppel-Spielbrett

Legende

Detail: Friedhofs-Skizze

2013-2014: Geschichtsprojekt Stadtarchiv/GHG

Projektdokumentation-2014.pdf
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Videoaufnahmen, -Schnitt und Präsentation

Ausstellung im Thormann Speicher 27.01.2014

DenkTag, Befreiung Auschwitz, 2 Geschichtsprojekte an einem Ort, Gedenktafeln / Jom ha Scho’a

Plakatansicht
Presse

Von der Idee bis zur Umsetzung einer Geschichtsaufbereitung mit Schülern

Es begann mit der Idee des Stadtarchivars Dr. Nils Jörn. Er, ehemals wohnhaft im Stadtteil Berlin Schöneberg, erinnerte sich gern an die Ausstellung „Wir sind Nachbarn“ im Rathaus Schöneberg und an die 80 Tafeln der Künstler Renata Stih und Frieder Schnock am Bayerischen Platz und hätte sich auch gut vorstellen können, die Wismarer Altstadt mit einer ähnlichen Aktion zu bereichern. Nach dem Motto: Neugierig. Tolerant. Weltoffen.
Die Tafeln im Bayerischen Viertel, an Laternenmasten angebracht und mit prägnanten Auszügen aus „Nazi-Gesetzen“ versehen, zeigen schrittweise die Ausgrenzung, Entrechtung und Vertreibung, Deportation und Ermordung von Berliner Juden zwischen 1933 und 1945. … (Quelle: http://www.quartierbayerischerplatz.de/geschichte.html) Nun fragt man sich als Stadtarchivar natürlich, wie die Berliner Erlasse einst in Wismar umgesetzt wurden. Denn wo sonst als im Stadtarchiv könnten solche Fragen beantwortet werden?

Mit seiner Idee trat er an den Geschichtslehrer des Gerhart-Hauptmann-Gymnasiums Wismar, Frank P. Reichelt, denn dieser organisiert und fährt mit interessierten Schülern der 9./10. Klassen seit einigen Jahren auf eine einwöchige Studienfahrt nach Auschwitz, Birkenau und Krakau. Wenn die Schüler mit ihren Eindrücken im Gepäck wieder nach Wismar kommen, sind sie meist höchst sensibilisiert für diesen extremen Teil unserer Vergangenheit und haben eine große Bereitschaft, das Erfahrene und das mitgebrachte Fotomaterial zu verarbeiten.  …

Weiterlesen „Wismarer Beiträge“ Heft 20, 2014
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2011-2012: Jom haScho’a, Geschichtsprojekt am GHG

Frank Reichelt, Lübow

Jom haScho´a  auch in Wismar

Holocaust – Gedenktag am 19.4.2012 im Zeughaus

Seit 1997 fahren Schüler und Lehrer vom Gerhart- Hauptmann- Gymnasium zu Studienfahrten nach Auschwitz und Birkenau in Polen. Einige Jahre gab es Schülerbegegnungen, einmal ein Presse- und Medienseminar gemeinsam mit polnischen Schülern und jedes Jahr besuchen die Schülergruppen die Konzentrationslager in Auschwitz und Birkenau. Von der letzten Studienfahrt im September gibt es zahlreiche Fotos, die die Schüler unter Anleitung  durch die Fotografin  Iris vom Stein im Rahmen des gefördertes Projektes SCHULE plus bearbeitet haben. Seit 1951 gibt es diesen Gedenktag und in diesem Jahr findet er am 19.4. 2012 statt. Zur Erinnerung und Mahnung an die sechs Millionen getöteten Juden laden die Studienfahrtteilnehmer zu einer Fotoausstellung in das Zeughaus Wismar (Stadtbibliothek) ein, Eröffnung ist um 17 Uhr. Zu den großflächigen Fotos werden die Schüler kurze Berichte und Erinnerungen an die Erlebnisse bei der Studienfahrt vortragen.

Gesamt-Dokumentation
Gedenken zur Reichspogromnacht im Theater

Studienfahrt Auschwitz – Birkenau – Krakau

im September 2011 mit Schülern der 9./10.Klasse in Initiative und Leitung des Geschichtslehrers Frank Reichelt.

Plakat zur Studienfahrt

Wir haben nicht nur die Konzentrationslager besichtigt, sondern auch Auschwitz als Stadt kennengelernt und viel über die dortige jüdische Geschichte erfahren. Wir besuchten eine ehemalige Synagoge, die nun als „Jüdisches Zentrum“ als Gedenkstätte und Museum genutzt wird und machten ebenso eine Stadtführung.

Plakat zur Studienfahrt

Außerdem hatten wir die einmalige Gelegenheit, mit dem ehemaligen Häftling und Lagerfotografen Wilhelm Brasse ein Zeitzeugengespräch führen zu dürfen. Es war ein sehr bewegendes und emotionales Erlebnis. Dies ist eine Erfahrung, die darüber, was man in der Schule lernt, hinausgeht.

Inhaltliche und technische Aufarbeitung

Lehre von Bildbearbeitung, Collage-Technik und Präsentations-Know How

Handyfotos mit Photoshop-Filtern abstrahiert/optimiert und auf Fotoleinen gedruckt

Collagen mit Text und Skizzen

Ausstellung im Zeughaus Wismar und im Landtag Schwerin

Alle Exponate
Plakat der Ausstellungen

2010-2013: Foto-Projekte am GHG (Gerhart-Hauptmann-Gymnasium)

2013: Wettbewerbsteilnahmen

Teilnahme am Fotowettbewerb „Alltagsdinge“

Teilnehmer gestalten und drucken ihre 4-seitige Fotobroschüre

Dokumentation 2013

2011-2012: Bildbearbeitung + Präsentation

Shooting im Herbst und im Studio

Bildbearbeitung im Computerraum, Präsentation im Schulgebäude

2010-2011: Bewegte Camera / Black Box

„Bewegte Kamera“ mit langen Belichtungszeiten

„Black Box“ Blitz + Taschenlampe bei langen Belichtungszeiten

Dokumentation 2011

2005: PLANKTONCITY

Ein Projekt für umherschwirrende teens in Wismar

PlanktonCity ist ein partizipatorisches Jugendprojekt, bei dem Jugendliche zwischen ca. 14 und 19 Jahren selbst zu Akteuren und “Machern” einer eigenen Jugend- Internetseite sowie eines Jugendstadtplans von Wismar 2005/06 wurden. Inhalte, Layout und Konzeption wurden in 4 fachlich geleiteten Workshops sowie in regelmäßigen Arbeitstreffen- jeweils dienstags von 16–18 Uhr im Treffpunkt Altstadt — von den Jugendlichen selbst erarbeitet.

Initiatoren des Projekts: Urban Conradi (Soziologe, Quariersmanagement Wismar-Altstadt), Martina Nadansky (Architektin, Wiss. Mitarbeiterin Hochschule Wismar), Katrin Frenkel (Sozialpädagogin, Koordinatorin Treffpunkt Altstadt), Iris vom Stein (Fotografin, Kulturpädagogin)

Teens im Projekt: skizzieren und umsetzen der Ideen im Grafikprogramm

Faltbarer Stadtplan